– mit diesen Trendsportarten behältst du in diesem Sommer einen kühlen Kopf!

Du hast schon unseren letzten Artikel zum Thema „Sportarten, die du diesen Sommer unbedingt ausprobieren solltest“ gelesen und Aktivitäten vermisst, die dich mit Haut und Haar in das kühle Nass abtauchen lassen?
Dann solltest du jetzt unbedingt weiterlesen, denn in diesem Blogpost stellen wir dir drei weitere Sportarten vor, die dir bei der Sommerhitze da draußen auf jeden Fall einen kühlen Kopf verschaffen.

Wasserball

Auch bekannt als Waterpolo, ist Wasserball der perfekte Sport für die Teamplayer unter den Wasserratten. Zwei Teams mit jeweils 7 Spielern, darunter ein Torwart, treten gegeneinander an, um möglichst viele Tore auf das gegenüberliegende Tor zu werfen. Auf den ersten Blick erinnert der Sport an Handball im Nassen, doch den direkten Vergleich zu ziehen, würde Wasserball wohl nicht gerecht werden.

Spieler können im Wasser nicht stehen, sondern müssen sich während der gesamten Spielzeit schwimmend über Wasser halten.
Man braucht also eine insgesamt sehr gute Körperbeherrschung und Fitness, um im Becken mithalten zu können.
Wer nach den „echten“ Spielregeln spielen will, muss schon ordentlich Kraft und Ausdauer mitbringen, um das Spiel zu überstehen. Insgesamt bedeutet das nämlich, ganze 8×4 Minuten alles zu geben.

Einen Schiedsrichter gibt es natürlich auch. Unterbricht der das Spiel, wird auch die Spielzeit angehalten. Weiter gespielt wird erst, wenn die Zeit wieder frei gegeben wird. Acht Minuten können sich so schon mal wie eine kleine Ewigkeit anfühlen…

Wasserball ist auf keinen Fall etwas für zart besaitete Wassernixen, denn es kann auch mal ordentlich zur Sache gehen, wenn um den Ball gerungen wird. Sollte dir Körperkontakt zu den anderen Mitspielern nicht behagen, ist der Sport wohl eher nichts für dich.

Guten Schwimmern, die Lust haben, einen weniger gehypten Mannschaftssport auszuprobieren, raten wir unbedingt dazu, sich einen Wasserball zu schnappen und loszulegen.
Auch im Baggersee mit Freunden – ohne strenges Regelwerk – bringt dich Wasserball nicht nur ordentlich in Bewegung, sondern macht auch eine Menge Spaß. Der Schweiß wird übrigens sofort mit abgewaschen. Praktisch, oder?

Synchronschwimmen

Wer bewundert sie nicht? Elegante Figuren, grazile Bewegungen und eine perfekt abgestimmte Kür. Synchronschwimmer sind die Turner unter den Schwimmern.
Der Vergleich ist legitim, denn bei offiziellen Wettkämpfen ist die Bewertung ähnlich den Regeln des Eiskunstlaufs oder der rhythmischen Sportgymnastik. Dabei wird vor allem auf die richtige Ausführung und den Schwierigkeitsgrad der Kür geachtet.
Synchronschwimmer treten in der Regel in Gruppen von zwei bis zu acht Personen an. Teamgeist steht also auch hier an vorderster Stelle.

Bleibt die Frage, ob dich Synchronschwimmen als dein neues Hobby begeistern kann.
Dir ist deine Frisur im Schwimmbad wichtiger als deine Zeit auf der 50-Meter-Bahn? Du bist auch im Wasser fesch unterwegs und achtest besonders darauf, grazil rüberzukommen, wenn du dich ins kühle Nass begibst? Dazu liebst du die Musik und schwingst das Tanzbein nicht nur an Land gerne?
Wenn du dich nur bei einem dieser Punkte wiedergefunden hast, bist du beim Synchronschwimmen auf jeden Fall richtig.

Bevor du dich aber jetzt gleich um die Mitgliedschaft in einem Verein bemühst, kannst du dir ja zunächst einen Freund oder eine Freundin schnappen und schon mal ein paar Figuren ausprobieren. 😉

Wir wünschen dir viel Spaß dabei und freuen uns natürlich über das eine oder andere Foto!

Aquajogging

Aquajogging ist zwar etwas weniger grazil, dafür aber ein tolles Training und super Alternative zur üblichen Sporteinheit an Land.
Die Fitnesseinheit ins Wasser zu verlegen, ist nicht nur bei steigenden Temperaturen eine gute Idee. Beim Laufen im Wasser werden Gelenke und Sehnen viel weniger beansprucht als bei einem Sprint auf Asphalt- oder Waldboden. Wer sich also noch wegen einer Sportverletzung schonen muss oder die Regeneration  vorantreiben will, ist mit Aquajogging gut beraten.
Besonders durch die fehlende Schwerkraft im Wasser können Bewegungen ohne großes Verletzungsrisiken ausgeführt werden. Das ist speziell für Läufer eine gute Nachricht, die im Gelände an Überlastungserscheinungen der Beingelenke leiden.

Der Begriff ‚Aquajogging’ ist übrigens etwas irreführend, denn eigentlich wird bei einem vollständigen Training der gesamte Körper belastet, also auch Schulter-, Arm- und Herzmuskulatur.
Häufig wird ein spezieller Gurt eingesetzt, der dem Körper Auftrieb verleiht. Du wirst schnell merken: Obwohl sich dein Körpergewicht auf etwa ein Zehntel reduziert, ist Aquajogging anstrengend und treibt den Puls schnell in die Höhe.

Dabei kann das Training natürlich in verschiedene Schwierigkeitsgrade eingestuft werden. Wer es etwas anstrengender mag oder gezielt eine bestimmte Körperregion, etwa die Arme, trainieren will, kann sich Hilfsmittel ins Wasser holen, z.B. sogenannte Scheiben oder Schwimmbretter.

Aquajogging macht übrigens in der Gruppe am meisten Spaß und kann sowohl im flachen als auch etwas tieferen Wasser durchgeführt werden. Schau doch mal nach, ob Freibäder in deiner Nähe Aquafitness oder –jogging-Kurse anbieten. Vorbeischauen lohnt sich!

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