Sport trainiert den Körper. Treiben wir Sport fühlen wir uns in der Regel fitter und vitaler.
Der Körper funktioniert besser, wenn er bewegt und gefordert wird.
Ähnlich ergeht es auch unserem Geist. Auch er bildet sich weiter, wenn wir viel nachdenken oder komplizierte Aufgaben lösen müssen.
Doch anders als unseren Körper, lassen wir unseren Geist viel weniger zur Ruhe kommen.
Dabei ist ein mentaler Ausgleich ebenso wichtig für unser allgemeines Wohlbefinden wie regelmäßiger Sport.

In diesem Blogartikel stellen wir dir einfache Meditationsübungen vor, die du als Anfänger ganz einfach nachmachen kannst. Dabei solltest du keine Wunder erwarten. Auch das ‚Zur-Ruhe-Kommen’ will gelernt sein. Mach nicht den Fehler, entspannt sein zu wollen, das baut zusätzlichen Druck und Stress auf. Vielleicht stört dich zu Beginn die ‚laute Stille’. Leg ein wenig Musik, z.B. Mediationsmusik mit Mantras, auf. Das konzentrierte Lauschen lässt dich vielleicht schneller zur Ruhe kommen. Egal, für welche Methodik du dich entscheidest, versuche bei allen Übungen deinen passenden Modus zu finden.

Übung 1 Bewusstes Atmen

Wie oft führen wir uns vor Augen, dass Atmen lebensnotwendig ist, unser Atmen uns am Leben hält?
Tatsächlich atmen wir meistens eigentlich nur ‚nebenbei’, was gut ist, denn so können wir den stressigen Alltag meistern, ohne uns Sorgen über das Funktionieren unseres Körpers zu machen. Dennoch, bewusstes Atmen baut Stress ab, lässt uns zur Ruhe kommen und unsere innere Mitte finden.

Um dir deine Atmung bewusst zu machen, probiere doch einmal diese Übung:
Setze dich mit aufgerichteter Wirbelsäule auf einen bequemen Untergrund.
In Gedanken zählst du nun ganz langsam bis 10, wobei du bei jeder ungeraden Zahl einatmest und bei jeder geraden Zahl ausatmest. Das innere Zählen hilft dir dabei, dich zu entspannen und bewusst auf deine Atmung zu achten.
Falls du dich verzählst oder merkst, deine Gedanken schweifen ab, beginne erneut.

 

Übung 2 Luft Mediation

Stelle dich in die Mitte eines leeren Raumes, die Arme solltest du entspannt neben deinem Körper baumeln lassen.
Schließe nun die Augen und konzentriere dich bewusst auf die Luft, die du ein- und wieder ausatmest. Atme dabei langsam und regelmäßig, nach einer Weile wirst du mit der Luft, die du atmest verschmelzen und dich leicht wie eine Feder fühlen.

 

Übung 3 Wasser Mediation

Lege dich auf einen bequemen Untergrund und schließe die Augen. Stelle dir vor, du bist umgeben von einem riesigen Meer aus türkisfarbenen Wasser. Die Wellen wiegen dich sanft hin und her.
Beginne nun mit jedem Atmenzug einen Schluck Wasser einzuatmen, der dir jedes Mal ein bisschen mehr Energie und Frische verleiht.
Bei jedem Ausatmen strömen negative Energien mit dem Wasser aus deinem Körper.
Wiederhole diese Übung etwa 50 Mal. Danach wirst du dich frischer und vitaler fühlen.

 

Übung 4 Bewusstes Gehen

Auch der Kontakt zum Boden lässt uns ruhiger und gelassener werden. Wie das Atmen nehmen wir den Kontakt zum Boden nur selten bewusst war.
Nimm dir daher einen Moment Zeit und gehe ein paar Schritte – in einem geschlossenen Zimmer oder in der Natur. Besonders intensiv wird der Kontakt, wenn du deine Schuhe und
Socken ausziehst und deinen Füßen den direkten Kontakt zum Untergrund erlaubst.

 

Übung 5 Feuer Mediation

Wenn du magst, kannst du dir für die Feuer Mediation eine Kerze anzünden oder dich vor einen offenen Kamin oder ein offenes Lagerfeuer setzen. Die Meditation funktioniert aber auch nur mit deiner Gedankenstärke.
Wenn du eine für dich bequeme Position gefunden hast, schließe die Augen. Visualisiere in Gedanken nun die Flamme und spüre, wir die Wärme bei jedem Atemzug in deinen Körpern strömt. Dir wird dabei wohlig warm. Die Hitze erfüllt nach und nach deinen gesamten Körper. Du brennst von innen, ohne zu verbrennen. Das Feuer gibt dir neue Kraft und Energie. Nach der Meditation fühlst du dich gestärkt und voller Tatendrang. Genieß das Gefühl und bewahre es dir für stressige Momente in deinem Alltag.

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