Hightech vs. Notech – das ist eine Glaubensfrage. Jeder Mensch ist anders. Manch einer läuft und radelt gern mit Musik auf den Ohren, der Andere bevorzugt Stille und will seinen Gedanken nachgehen. Funktionskleidung oder Baumwolle; Pulsmessgerät mit Brustgurt oder Finger und Uhr: völlig egal. Die Leidenschaft zum Ausdauertraining ist das verbindende Element.

Allerdings ist die Pulsfrequenz eine guter Indikator für das eigene Fitness-Level. Beginnen wir erst einmal mit ihrem ganz persönlichen Maximalpuls. Ursprünglich hat man diesen mit der Formel „220 – Alter“ berechnet. Aber für fitte Menschen setzt man heute eher die Formel „205 – 0,5 x Alter“ an.

Aus dieser Maximalfrequenz ergeben sich nun die persönlichen Trainingszonen. Vereinfacht kann hier von 2 Bereichen sprechen: dem Wohlfühlbereich und dem Arbeitsbereich. Der Wohlfühlbereich liegt bei etwa 65 % des Maximalpuls und die Arbeitszone bei 85 %. Workouts, die sich in der persönlichen Wohlfühlzone abspielen (Puls nie über 70 %) verbessern die Ausdauer und können auch für die Regeneration nach einem harten Training benutzt werden. Von Fußballlehrern hört man ja oft den Ausdruck „lockeres Auslaufen“.

Laufen im Arbeitsbereich, zum Beispiel beim Intervalltraining, bewirkt eine Steigerung der absoluten Leistungsfähigkeit. Das Ziel ist beim Laufen z. B. die Grundgeschwindigkeit zu steigern. Diese Einheiten sollten aber in jedem Fall mit lockeren Läufen, die ausschließlich im Wohlfühlbereich stattfinden, ergänzt werden.

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